Projektgruppe am Universitätsklinikum Würzburg

Projektleitung:

Professor Dr. med. Max Topp
Universitätsklinikum Würzburg
Medizinische Klinik und Poliklinik II
Oberdürrbacher Str. 6
97080 Würzburg
Tel:  +49 / 9 31 / 2 01 – 7 02 80
Fax: +49 / 9 31 / 2 01 – 7 02 82
topp_m@klinik.uni-wuerzburg.de
www.klinik.uni-wuerzburg.de

Projekt

„Entwicklung immunologischer Ansätze zur Prävention und Therapie von Patienten mit Pilzinfektion Aspergillus fumigatus nach Stammzelltransplantation“

Hintergrund

Die invasive Aspergillose ist trotz des Fortschritts in der Diagnostik und Therapie weiterhin eine gefürchtete Komplikation bei Patienten, die an einer akuten Leukämie erkrankt sind, und bei denjenigen, die eine allogene Stammzelltransplantation erhalten.
Ausgelöst wird die Erkrankung durch die Inhalation von Pilzsporen, die bei mangelnder Immunabwehr bevorzugt in der Lunge auskeimen und das Lungengewebe zerstören können. Gesunde Menschen sind hingegen in der Lage, mit Hilfe der angeborenen sowie erworbenen Immunität dieser Herausforderung effizient zu begegnen, indem die Pilzsporen frühzeitig abgetötet werden.
In unseren Vorarbeiten konnten sowohl die protektive Immunität beim Gesunden charakterisiert als auch Risikofaktoren für eine invasive Aspergillose bei unseren Patienten erarbeitet werden.

Ziel

Ziel des Projektes ist es, durch Übertragung von Immunzellen von gesunden Spendern eine effektive Immunität bei den betroffenen Patienten zu etablieren, so dass diese Patienten vor dem Auftreten einer invasiven Aspergillose geschützt werden.
Gleichzeitig soll auch durch die Entwicklung eines Antikörpers, der sich gegen einen entscheidenden Pathogenfaktor der Aspergillen richtet, eine weitere therapeutische Möglichkeit erarbeitet werden, um somit eine zusätzliche Abwehrstrategie gegen die invasive Aspergillose aufzubauen.

Bayerisches Immuntherapie-Netzwerk