Projektleitung:

Dr. med. Matthias Wölfl
Professor Dr. med. Paul G. Schlegel
Kinderklinik und Poliklinik des Universitätsklinikums Würzburg
Pädiatrische Hämatologie, Onkologie und Stammzelltransplantation
Josef-Schneider-Straße 2
D – 97080 Würzburg
Tel:  00 49 / (0)9 31 / 2 01 – 2 77 53
Fax: 00 49 / (0)9 31 / 2 01 – 2 78 87
Woelfl_M@klinik.uni-wuerzburg.de
www.kinderklinik.uni-wuerzburg.de

Projekt

„Generierung antigen-spezifischer T-Zellen mit geringer Ausdifferenzierung für den adoptiven T-Zell-Transfer als Immuntherapie im klinischen Maßstab“

Hintergrund

Das Glioblastom ist ein bösartiger Hirntumor, der sowohl im Erwachsenen- als auch im Kindesalter vorkommt. Trotz einer Kombinationstherapie aus Operation, Bestrahlung und Chemotherapie haben diese Patienten leider immer noch eine sehr schlechte Prognose. Neue Therapieansätze werden deshalb dringend  benötigt.

Ziele

Die Immuntherapie unter Verwendung körpereigener tumor-spezifischer T-Zellen stellt eine zusätzliche Therapieoption für diese Patienten dar. Ziel dieses Projektes ist es, die wenigen im Blut der Patienten vorhandenen tumor-spezifischen T-Zellen so in vitro zu expandieren, dass sie mit guter Funktion und in großer Zahl zur T-Zell-Therapie zur Verfügung stehen. Das Ziel des aktuellen Projektes ist die translationelle Umsetzung der präklinischen Methoden in Vorbereitung auf eine klinische Studie.

Vorgehensweise

Das präklinisch bereits etablierte Protokoll soll im Rahmen dieses Projektes für die klinische Anwendung weiterentwickelt werden. Dazu gehören die Evaluation verschiedener Tumorantigene, das Upscaling des Herstellungsprozesses, um große T-Zell-Zahlen generieren zu können, sowie die Validierung der Herstellung nach GMP-Richtlinien, um ein Arzneimittelgesetz-konformes Produkt herstellen zu können.

Bayerisches Immuntherapie-Netzwerk