Professor Dr. med. Christian Peschel
Klinikum rechts der Isar der Technischen Universität München
III. Medizinische Klinik
Ismaninger Straße 15
D – 81675 München
Tel: 00 49 / (0) 89 / 41 40 – 41 11
Fax: 00 49 / (0) 89 / 41 40 – 48 79
christian.peschel@lrz.tu-muenchen.de
www.med3.med.tu-muenchen.de
Professor Dr. med. Hans-Jochem Kolb
(Assoziiertes Mitglied)
c/o Klinikum rechts der Isar der Technischen Universität München
III. Medizinische Klinik
Ismaninger Straße 15
D – 81675 München
Tel: 00 49 / (0) 89 / 41 40 – 41 11
Fax: 00 49 / (0) 89 / 41 40 – 48 79
H-J.Kolb@lrz.tu-muenchen.de
www.med3.med.tu-muenchen.de
Dr. med. Raymund Buhmann
Klinikum der Universität München
Medizinische Klinik III / Hämatopoetische Zelltransplantation
Marchioninistraße 15
D – 81377 München
Tel: 00 49 / (0) 89 / 70 95 – 42 40
Fax: 00 49 / (0) 89 / 70 95 – 42 42
raymund.buhmann@med.uni-muenchen.de
www.med.uni-muenchen.de
„Phase-I/II-Studie mit dem trifunktionalen Antikörper FBTA05 und Spenderlymphozytengabe beim B-Zell-Lymphom nach allogener Stammzell-Transplantation“
(Dosisfindungsstudie des tri-funktionellen, bispezifischen Antikörpers FBTA05 [anti-CD20 x anti-CD3] in Verbindung mit Spenderlymphozytentransfusion bei Patienten mit CD20-positiver chronischer lymphatischer Leukämie sowie niedrig und hochmalignen Non-Hodgkin-Lymphomen nach allogener Stammzelltransplantation)
Die allogene Stammzelltransplantation kann selbst bei rezidivierten Lymphomen und chronischer lymphatischer Leukämie anhaltende Remissionen herbeiführen. Dennoch treten häufig Rezidive auf, die auf die Transfusion von Spenderlymphozyten nicht immer und nicht dauerhaft ansprechen. Nun soll geprüft werden, ob die zusätzliche Behandlung mit dem trifunktionellen, bispezifischen Antikörper FBTA05 eine zytotoxische Reaktion gegen die Leukämie- bzw. die Lymphomzellen in Gang setzen kann. Der Antikörper eignet sich besonders zur Redirektion und Aktivierung von T-Zellen, da er mit den Antigen-Bindungsstellen die Leukämiezelle mit der T-Zelle verbindet, mit dem intakten Fc-Teil dendritische Zellen und Makrophagen aktiviert, die Leukämie- und Lymphomzellen phagozytieren und deren Proteine prozessieren und als Antigen präsentieren kann. Nebenwirkungen können bei der Behandlung mit der Bindung von T-Zellen und Makrophagen auftreten, die zu einer Zytokinfreisetzung mit Schock-artigen Bildern führen kann. Die Verträglichkeit und die Verbesserung derselben soll geprüft werden.