BayImmuNet, das Bayerische Immuntherapie-Netzwerk, hat die klinische Erprobung immuntherapeutischer Ansätze auf weitere Krankheitsbilder ausgedehnt. Zum 1. September 2009 wurden – zu den bereits bestehenden fünf – weitere zehn Forschungsprojekte in das Netzwerk aufgenommen und werden vom Freistaat Bayern mit einer Gesamtsumme von knapp zwei Millionen Euro gefördert.
Die Wissenschaftler arbeiten an neuen Möglichkeiten zur Einflussnahme auf das menschliche Immunsystem. Ziel dabei ist es, neue Therapien zu entwickeln, die sowohl im Kampf gegen Krebs (Hirntumore, Leukämie) als auch gegen Infektionskrankheiten (Hepatitis-C, HIV) und Autoimmunerkrankungen (Rheuma, Lupus) eingesetzt werden sollen.
Mit einer Auftaktveranstaltung am 16. / 17. September 2009 werden die neuen Forschungsansätze vorgestellt. Gemeinsam mit Dr. Friedrich Wilhelm Rothenpieler, Amtschef des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst, und Professor Dr. Ernst Th. Rietschel, Präsident der Leibniz-Gemeinschaft und Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirates von BayImmuNet, präsentiert Professor Dr. Reinhard Andreesen, Wissenschaftlicher Leiter von BayImmuNet, die Projektvorhaben.
Wir laden herzlich ein zur
Pressekonferenz
„BayImmuNet: Neue Ansätze der Immuntherapie gegen Krebs und andere Erkrankungen“
am 16. September 2009, 15:00 Uhr
im Universitätsklinikum Regensburg,
Franz-Josef-Strauß-Allee 11, 93053 Regensburg,
Konferenzraum Direktion (2. OG, Haupteingang)