24.09.2009
Nach gut einem Jahr Bauzeit wurde am 24. September 2009 am Universitätsklinikum Regensburg das José-Carreras-Centrum für Somatische Zelltherapie durch José Carreras und Dr. Wolfgang Heubisch, Bayerischer Staatsminister für Wissenschaft, Forschung und Kunst, feierlich eingeweiht.
„Mit dem José-Carreras-Centrum steht uns eines der modernsten Reinraumlaborzentren überhaupt zur Verfügung. Hier werden künftig innovative Zelltherapien entwickelt, die bei der Behandlung von Krebs und anderen Erkrankungen dort ansetzen, wo konventionelle Therapien zunehmend an ihre Grenzen stoßen“, erläutert Professor Dr. Reinhard Andreesen, Leiter der Abteilung für Hämatologie und Internistische Onkologie am Universitätsklinikum Regensburg, der das Zentrum zugeordnet ist. Dabei verbessere das Laborzentrum nicht nur die Forschungsmöglichkeiten des Universitätsklinikums Regensburg, sondern sei auch in überregionale Wissenschaftsnetze, wie zum Beispiel das Bayerische Immuntherapie-Netzwerk (BayImmuNet), eingebunden.
Errichtet wurde das 3,1 Millionen Euro teure Zentrum mit finanzieller Unterstützung der José Carreras Leukämie-Stiftung, der Europäischen Union (EFRE) und des Universitätsklinikums Regensburg.
„José Carreras ist ein großer Freund und Förderer der medizinischen Wissenschaft der Universität Regensburg. Deshalb verleihen wir ihm die Ehrensenator-Würde der Universität“, so der Rektor, Professor Dr. Thomas Strothotte, anlässlich der Verleihung am Donnerstag 24. September 2009. An dem von den Regensburger Domspatzen begleiteten Festakt, der am Universitätsklinikum Regensburg zu Ehren José Carreras’ gegeben wurde, nahm auch Dr. Wolfgang Heubisch, Bayerischer Staatsminister für Wissenschaft, Forschung und Kunst teil. Er würdigte José Carreras als herausragende Persönlichkeit, die durch ihr unermüdliches Engagement die medizinische Forschung am Standort Regensburg maßgeblich unterstützt und damit vielen Patienten Hilfe ermöglicht.
Die Ehrensenator-Würde ist die höchste Auszeichnung, die die Universität Regensburg vergeben kann. In ihrer mehr als vierzigjährigen Geschichte gab es vor José Carreras bisher nur drei Ehrensenatoren.
Der spanische Tenor José Carreras gründete die Deutsche José Carreras Leukämie-Stiftung im Jahre 1995 aus Dankbarkeit, dass er von seiner Leukämie-Erkrankung geheilt werden konnte, und um anderen Leukämiepatienten zu helfen. Die Stiftung hat bislang über 700 Projekte ermöglicht, die die Erforschung von Heilungsmöglichkeiten, die Förderung von Behandlungseinrichtungen, wie Transplantationseinheiten, Tageskliniken und Rehabilitationszentren, sowie die Unterstützung von Selbsthilfegruppen und Elterninitiativen zum Ziel haben. Weitere Informationen und Einblicke in die Projekte gibt es unter www.carreras-stiftung.de.
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Dr. Andrea Hauser
José-Carreras-Centrum für Somatische Zelltherapie
Universitätsklinikum Regensburg
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Anne Rein
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José-Carreras-Centrum für Somatische Zelltherapie